Wendland der Antipoden

Dezember 18, 2007

coromandel

Endlich wieder einmal raus aus der Stadt und die Sonne ist auch mit mir. Schnell packe ich die wenigen Sachen die ich brauche, spring ins Auto und wuehle mich durch die Rush Hour … auf nach Coromandel, eine Landzunge in den Pazifik auf der Nordinsel Neuseelands. Das ziehl ist Karuna Falls eine Kommune die vor 30 Jahren gegruendet wurde und weit ab von s.g. Zivilisation liegt. Ich besuche eine Freundin dort und freue mich auf Natur und Entspannung.

Nachdem ich die Stadt hinter mir gelassen habe und eine weile die Landstrassen auf und ab gekurvt bin komme ich in der Coromandel Region a, endlose Serpentinen entlang der Kueste … eine Stunde Fahrt immer dem Meer entlang durch malerische Buchten und ueber gruene Huegel.

coromandel1

Ich biege ab auf eine Schotterpiste in die gruenen Huegel, jetzt geht es auf und ab, steile Serpentine und weite Ausblicke auf das Meer zu beiden Seiten der Landzunge.

coromandel2

Hier oben ist das Land so schmal das Wasser in beide Richtungen zu sehen ist. Fahren auf diesen Wege geht sehr langsam was einerseits an den Kurven andererseits an der Schotterpiste liegt. Verfahren ist hier kaum moeglich, nur wenige Wege fuehren in diese Region des Landes.

Ein weiteres Stueck entlang der Kuste und dann einen abzweig in ein Tal hinein. Gruene Wiesen und Huegel zu beiden Seiten bis ich auf ein Tor stosse das die Kommune Karuna Falls ankuendigt. Die 12 Hauser liegen verteilt ueber den Berghaengen umgeben von Forest, durchflossen von einem Bach. Ich finde kaum Worte um die Schoenheit diese Platzes zu beschreiben und die Ruhe auszudruecken die dieser Ort ausstrahlt.

Die Menschen, die Idee des Ortes, die Geschichte haben eine Naehe zu Leben das ich aus dem Wendland kenne. Der Link ist gar nicht soweit weg , ein paar der Bewohner haben auch eine zeitlang im Wendland gelebt.

fall

Eine halbe Stunde Fussweg durch das Dschungeldickicht fuehren zu einem Wasserfall eine halbe Stunde in die andere Richtung zu einem einsamen Strand.

beachcoromandel

beachcoromandel1

Der Anfang der Welt.

beachcoromandel2

Ich geniesse die Ruhe und entspanne so sehr wie noch nicht seit meiner Ankunft in Neuseeland. Die EInladung die Weihnachtstage an diesem Ort zu verbringen nehme ich mehr als dankend an und freu mich schon mich in den naechsten Tagen mit meinem Rucksack auf den Weg zu machen.

me

Das Greenpeace Schiff Esperanza ist erneut auf dem Weg in den Southern Ocean um gegen den andauernden Walfang der Japanischen Flotte zu protestieren.

Auf dem Weg gen Sueden hat die Esperanza stop gemacht und mir somit die Moeglichkeit gegeben das Schiff zu sehen und ein paar der Crewmitglieder kennenzulernen.

International ist die Crew, Menschen aus allen Kontinenten tummeln sich auf dem geraumigen Schif. Serkan aus der Turkei heisst mich mit tuerkischer Gastfreundschaft auf der Esperanza willkommen und nimmt sich die Zeit mir vom Maschinenraum ueber Lebenmittellager, Koje bis hin zur Bruecke alles zu zeigen. Eine kurze Rast auf einem der Schnellboote halten wir auch und es ist eine Freude Menschen aus so vielen Ecken der Erde zu treffen die ein gemeinsamer bewusster Blick in die Welt eint.

Die Esperanza wird sich bald auf den Weg machen um die Japanische Walfangflotte aufzuspueren und ihnen die Jagt zu erschweren.

Die Japaner wollen auch in diesem Jahr wieder bis zu 1000 Wale fangen unter dem vermeintlichen Label des Wissenschaftlichen Walfangs. Die Realitaet sieht anders aus, das Walfleisch landet auf den Tellern Japanischer Nobelrestaurants oder vergammelt in den Warenlagern.

Die Walbestaende in den Oceanen haben teils erschreckend niedrige Zahlen erreicht und anhaltende Jagt bedroht einige Arten mit der entgueltigen Ausrottung.

Wenn es wirklich um Wissenschaft geben sollte gibt es weit bessere und ergibigere Wege Walpopulationen zu erforschen. Greenpeace und andere Gruppen haben das mehrfach bewiesen.

Weitere Infos dazu auf den Greenpeace Webseiten.

Ich wuensch der Crew und dem Schiff viel Erfolg bei ihrer Reise in die Eiswelt. Gerne wuerde ich mit an Board gehen um die weiten Eisflaechen des Suedenszu sehen.

Esperanza

80 Laender weltweit, hunderttausende auf den Strassen um der Forderung nach einer sinnvollen Politik im Umgang mit dem Klimawandel nachdruck zu verleihen.  Dies ist ein Aufruf an alle Menschen ihren individuellen Beitrag zu leisten aber insbesondere auch ein Zeichen an die aktuelle Debatte im Bali.

Samstag - 08.Dezember.2007 nach dem starken Regen der letzten Tage erwacht der Climate Rescue Carneval in Auckland unter blauen Himmel und waermender Sonne.

Frueh brechen wir auf um den Park fuer den Tag zu gestalten, Buehne aufbauen, Staende organisieren, Menschen zusammenbringen.

Ich kuemmere mich darum den beiden Menschen zu helfen die die Buehne liefern und uebernehme den Aufbau und das Anschliessen des DJ-Equipments … der Rockers-Train wird wohl noch ein weilchen brauchen bis wir so eine Anlage und Equipment zusammenhaben … etwas aergerlich das ich keine Platten und CDs dabei habe so wirke ich bis zum Life und DJ-Programm am Nachmittag als VLC DJ.

Viele Staende verschiedener Organisationen von Greenpeace, Oxfam ueber SAVE und SaveHappyValley sind zu finden und geben praktische Tips wie man selber einen Teil dazu beitragen kann dem Klimawandel entgegenzuwirken.

Kinder haben ihren Spass mit dem Seifenblasenmann, Facepainting und Huepfburg und das vegetarische Essen sowie FairTrade Kaffe laden dazu ein die Sonne auf der Wiese im Park zu geniessen.

Der Hoehepunkt war natuerlich die Human Banner Action am fruehen Nachmittag aber bevor ich mich hier ewig auslassen hier ein kleiner Videoclip den ich fuer Greenpeace geschnitten habe :

Musik von Rico-Loop und AK Samba.

The story of stuff!

Dezember 7, 2007

System in crisis, unsere Welt-Oekonomie ist auf Konsum und Muellproduktion aufgebaut. Wir verbrauchen die Resourcen dieses Planeten in einer unertraeglichen Art und Weise und glauben auch noch daran das dieser Weg der richtige ist.

Einen Ueberblick in dieses System gibt das folgende Video, dies ist nur der erste Teil , fuer das ganze Video besucht die Webseite oder folgt dem Youtube-Link :

The story of stuff

Climate Change - mehr und mehr ist dieser Begriff in aller Munde. Wir sind gefordert zu handeln - jeder von uns kann einen Teil dazu beitragen auch wenn die grosse Verantwortung bei den Regierungen und der Wirtschaft liegt Wenn wir handeln schafft das ein Bewusstsein in den Gesellschaften das den Druck ausuebt den anscheinend Regierungen und Wirtschaft benoetigen.

Die angesehensten Klimawissenschaftler der Welt haben im Auftrag der UN einen Bericht verfasst (UN-Klimarat (IPCC)) der schlimmes befuerchten laesst. Wir reden hier nicht von irgendwelchen Wissenschaftlern sondern von einer geschlossenen Gesellschaft der renomiertesten Wissenschaftler auf diesem Gebiet.

Klimabericht

Reaktion ? - besser als je zuvor, es kommt Bewegung auf - aber Kritiker werden nicht muede in endlos sinnlosen Diskussionen die Argumente anzufechten und damit Zeit zu verschwenden.

Hier das letzte Argument das hoffentlich eine breite Masse ueberzeugt endlich aufzuwachen :

Die ersten kleinen Schritte ?:

- Stromanbieter wechseln

- Energiesparlampen nuzten

- Obst und Gemuese von lokalen Haendler kaufen

- Muell trennen, Fahrrad fahren, sparsam heizen

- andere informieren

mehr dazu unter :

BeTheChange

Sorry ist in Englisch ich werd mich darum bemuehen das eine aehnliche plattform in naher Zukunft auch im Deutschen Sprachraum verfuegbar ist.

Eine kleine Webseite mit Woerterspiel die es sich als Ziel gesetzt hat Englischkenntnisse zu verbessern und einen Beitrag zum Welthunger zu leisten. Fuer jedes richtig zugeordnete Wort werden 10 Reiskoerner an die United Nations gespendet.

Ein kleiner Beitrag aber viele kleine Schritte machen den Weg.

bowl

Bildung und Hunger die wohl wichtigsten Themen die neben dem Klimawandel in dieser Welt zu bewaeltigen sind.

FreeRice

beach

Das grau der letzten Tage verschwindet, die Gemueter wachen wieder auf und Bewegung und Lebensfreude regt sich in den Menschen. Die politische Welt hat in der letzten Zeit eine grosse Rolle im Handeln gespielt und die Stadt engt auf Dauer ein.
Die verhafteten Aktivisten sind alle wieder frei und eine Regierung muss sich eingestehen das die Hysterie nicht gestuetzt von Beweisen war die die Handlungen der letzten Wochen rechtfertigen koennten.
Wir feiern den Frieden im Moment und nehmen uns ein paar Tage Auszeit von der Auseinandersetzung mit Gesellschaftlichen Brennpunkten.
Wie fuehlt sich Freiheit an … eine Reise in eine Welt die es atem- und fuehlbar macht.
Ein Auto voll junger Menschen mit Durst nach Weite und Ruhe fuer die Seele, ein paar Fruchtsaefte, Nuesse, Bier, Handtuecher und Natural Mystic als Musik fuer die Autofahrt.
Die Strassen und das grau der Stadt ziehen sich noch eine weile hin ehe wir die ersten verschlungenen Wege des Waiteke Ranges erreichen und uns ein bischen verfahren in den Bergen die auf dem Weg zum Meer zu ueberwinden sind.
Piha ist unser Ziel ein Strand an der Tasmanien Sea an der Westkueste von Aotearoa. Sonne und blauer Himmel weisen den Weg zum Meer und nach einigen Serpentinkurvereien taucht die Bucht von Piha vor uns auf. Der Lions Rock erhebt sich majestaetisch im Zentrum des Strandes, das Meer laed mit weiten Wellenlaufen zum bleiben ein (diesmal kein ganz respektvolles Gebrause), die Huegel herum sind mit dschungelartigem Wald bewachsen.

lionsrock
Die Fuesse entspannen schnell auf dem weichen Untergrund und ich nutze gleich den Moment um den Kopf in das kalte salzige Wasser zu stecken.

Der Sand ist fast schwarz und brennt unter den Fuessen das es kaum moeglich ist gemuetlich umherzulaufen. Tiefes einatmen der intensiven Luft, ein Bad in der Sonne und ganz viel Ruhe im Sein. Dann ein Spiel mit den Wellen die es zwar Zulassen das wir einige Zeit mit ihnen in Strandnaehe spielen aber der Sog am Untergrund macht Unmissverstaendlich klar das diese Meer keine weiten Schwimmer zulaesst. Das Wasser geht bis zum Bauchnabel die Wellen brechen einen Meter ueber uns ihre Krone.

pihabeach

Rauf auf den Lions-Rock ein weiterer Ort der von einer langen Geschichte Maori Kultur zu erzaehlen hat, wie viele Fischer hier ihr Heim gefunden, ihre Nahrung gefangen, ihre Kultur gelebt und auch ihren Frieden gefunden haben. Wie viele vertrieben wurden aus dem Land das ihres war, wie viele an den Haengen vom Meer verschluckt wurden. Ein jeder wird den Blick ueber die Bucht und auf das offene Meer auf sich hat wirken lassen.

Ich fuehl mich wieder wie berauscht und spuere die tiefe und weite des Ortes an dem wir uns befinden die guten Menschen mit dehnen ich unterwegs bin tuen ihr uebriges.

Die Wege sind nur kurze in Aotearoa so machen wir uns auf in den tiefen Wald den Flusslauf entlang. Der Weg schlaengelt sich auf und ab durch verwachsene Baume die ich alle nicht kenne, Palmen, Farne und ein breite Vielfalt an Leben das mir ebenfalls unbekannt ist.

Mir ist als betrete ich mit jedem Schritt den ich hier tue eine neue Welt, auch das gilt wohl nicht nur fuer die Landschaft.

dschungelfluss

Der Flusslauf zieht sich wie gemalt durch das Unterholz, kleine Stroemungen, Moose und Farne und immer wieder Sonnenstrahlen die durch die Aeste ueber uns brechen und dem Wald eine Magie verleihen wie ich sie mir vielleicht beim lesen vom kleinen Hobbit vorgestellt habe als die Zwergentruppe mit dem Hobbit den tiefen Wald durchquert.

Es ist eine atemberaubende Vielfalt und fuelle von Pflanze, Erinnerungen an die besuche mit meinem Grossvater im Tropenhaus tauchen in mir auf, hier ist die Luft nicht tropisch dafuer koennen wir endlos laufen und die Bilder sind immer wieder neue. Ich atme tief ein, fuehle die frische, den Duft von Moos und Blueten, lausche dem plaetschern des kleinen Baches und den Voegeln ueber uns.

Nach einer weile geht es aufwaerts und raus ueber die Kronen wo sich ein Blick ueber den Dschungel auftut. Von hier ist zu erkennen das der Flusslauf das Leben Vielfältiger gestaltet und weiter weg die Vielfalt abnimmt und beständigere Pflanzen ihren Raum erobern.

Weit und breit kein Gebaude oder andere Menschen zu sehen.

dschungel

Das rauschen das ich vernehmen kuendigt an was uns hinter der naechsten Biegung erwartet. Ein Strom von Wasser faellt steil den Hang hinab, umwachsen von grün, mit Terrassen und Becken. Ein Wasserfall wie ich ihn bisher nur in einem der vielen Naturdokus gesehen habe.

 

waterfall

Wir schlagen uns in den Busch und klettern bis auf die erste Stufe des Falls hinauf wo ein Becken mit Eiskaltem klaren Wasser zum reinspringen einlaed.
Es kuehlt den Kopf und klaert den Geist, waescht das Salz des Meeres ab bringt Wachheit in den Blick. Die Sonne malt einen Regenbogen in den Wasserfall. Hier ist der friedvollste Platz auf Erden zumindest fuer uns und diesen Moment.
Der Durst nach Freiheit und Ruhe findet hier eine ergiebige Quelle die nicht erschoepft. Wir verbringen Stunden an diesem Ort der mir aus einem Traum entsprungen scheint.

silent

rainbowfighter

waterfallsitin waterfallsitin2

Als die Sonne dem Horizont naeher rueckt machen wir uns auf, so viel gute Luft und Wasser machen hungrig.

Stiller Protest

November 4, 2007

Die Terrorhysterie ist keine Frage lokaler Politik mittlerweile ist es ein weltweiter Prozess der sich in immer mehr Regionen/Laendern zu einem kritischen Brennpunkt innerhalb der Gesellschaften entwickelt.

Wir sind dabei mehr und mehr Ideale und Grundrechte fuer eine vermeintliche Sicherheit aufzugeben. Ein schleichender Prozess der meines erachtens zu wenig Widerstand/kritische Haltungen in den Bevoelkerungen ausloest.

Die ersten die darunter zu leiden haben und auch physisch damit konfrontiert sind, sind Gesellchaftliche Randgruppen, Andersdenkende, kritisch denkende Menschen, Minderheiten …

Their rights today, our rights tomorrow !

Ein stiller Protest mit klaren Bild hat diesen Samstag Versucht mit kritischem Theater auf diesen Missstand aufmerksam zu machen.

orangevsblue

Die Aufschriften auf den orangenen Anzuegen bezeichnen die betroffenen Gruppen in diesem Land : Maori, Tuhoe, Anarchist, Ecologist, You
In diesem Fall war es ein Symbol gerichtet an die Politiker der Labour Partei in NZ die fuer die verschaerfung der Gesetzgebung eintreten, uebertragbar ist das ganze auf beliebige Verantwortliche in anderen Laendern.

Freiheit statt Angst!

November 4, 2007

Mal ein kleiner schwenkt nach Deutschland:

Aufgrund der Dringlichkeit der Thematik moechte ich hier den Aufruf zur Demo ‘Freiheit statt Angst’ am Dienstag den 06.November.2007 posten.

Dazu ein Auszug aus der Webseite www.vorratsdatenspeicherung.de :

“Nach Plänen von CDU, CSU und SPD soll ab 2008 nachvollziehbar werden, wer mit wem in den letzten sechs Monaten per Telefon, Handy oder E-Mail in Verbindung gestanden oder das Internet genutzt hat. Bei Handy-Telefonaten und SMS soll auch der jeweilige Standort des Benutzers festgehalten werden. Anonymisierungsdienste sollen verboten werden.”

“Mit Hilfe der über die gesamte Bevölkerung gespeicherten Daten können Bewegungsprofile erstellt, geschäftliche Kontakte rekonstruiert und Freundschaftsbeziehungen identifiziert werden. Auch Rückschlüsse auf den Inhalt der Kommunikation, auf persönliche Interessen und die Lebenssituation der Kommunizierenden werden möglich. Zugriff auf die Daten sollen Polizei, Staatsanwaltschaft, Nachrichtendienste und ausländische Staaten erhalten, die sich davon eine verbesserte Strafverfolgung versprechen.”

“Wo liegt das Problem?

Die aktuellen Pläne zur Aufzeichnung von Informationen über die Kommunikation, Bewegung und Mediennutzung jedes Bürgers stellen die bislang größte Gefahr für unser Recht auf ein selbstbestimmtes und privates Leben dar.

Unter einer Vorratsdatenspeicherung würden wir alle leiden:

  • Eine Vorratsdatenspeicherung greift unverhältnismäßig in die persönliche Privatsphäre ein.
  • Eine Vorratsdatenspeicherung beeinträchtigt berufliche Aktivitäten (z.B. in den Bereichen Medizin, Recht, Kirche, Journalismus) ebenso wie politische und unternehmerische Aktivitäten, die Vertraulichkeit voraussetzen. Dadurch schadet sie letztlich unserer freiheitlichen Gesellschaft insgesamt.
  • Eine Vorratsdatenspeicherung verhindert Terrorismus oder Kriminalität nicht. Sie ist unnötig und kann von Kriminellen leicht umgangen werden.
  • Eine Vorratsdatenspeicherung verstößt gegen das Menschenrecht auf Privatsphäre und informationelle Selbstbestimmung.
  • Eine Vorratsdatenspeicherung ist teuer und belastet Wirtschaft und Verbraucher.
  • Eine Vorratsdatenspeicherung diskriminiert Nutzer von Telefon, Mobiltelefon und Internet gegenüber anderen Kommunikationsformen.”

Mehr Infos zu Orten und Zeitpunkt der Aktionen unter www.vorratsdatenspeicherung.de


Defend your Civil Rights

Oktober 31, 2007

DefendYourCivilRightsDemo

Letzten Samstag wurde der Global Day of Action ausgerufen. Neuseelandweit und in vielen weiteren Laender (Australien, Irland, USA …) gingen Menschen unter dem Motto „Defend your Civil Rights“ auf die Strasse.
In Auckland versammelten sich etwa 700 Menschen um gegen den TSA und den Angriff auf die Grundrechte zu demonstrieren. Darunter Politische und Umweltaktivisten, Anarchisten, Anwaelte , Maoris, Gewerkschafter und viele mehr.

Maori Aktivists
Das Wetter hatte schon viel Sommerliches an sich und die bunte Menge schob sich durch die Wolkenkratzer der Innenstadt. Am beeindruckensten fand ich die Taenze der Maoris. In dem Ausdruck der Gesaenge und Taenze ist viel Respekt und Willenskraft.

Drums FreedomFighter

Am Abend hatte wir dann Manu Chao Konzert auf der Leinwand bei uns im Center. Wurde eine lange und spannende Nacht, einige der Maoris von der Nachmittagsdemo haben vorbeigeschaut und es war ein Austausch der besonderen Art.

Zwei Wochen ist es nun her das auch Neuseeland sich aktiv einem Thema zugewendet hat das weltweit schon in vielen Laendern aktuell ist und damit Fragen aufgeworfen hat die es Gesellschaftlich zu diskutieren gilt.
Es geht mal wieder um den nicht naeher definierten Begriff ‘Terror’, die Gesetze und Moeglichkeiten die damit verbunden sind und den Gesellschaftlichen Wandel.

Am Morgen des 15.Oktober gab es Hausdurchsuchungen im ganzen Land. Ziel waren Privatwohnungen von Aktivisten der Maori-Bewegung, Politische und Umweltaktivisten sowie Social Center. Involviert waren 300 Polizisten, es gab 17 Festnahmen und ca. 60 Verhoere. In den Folgetagen gab es weitere Hausdurchsuchungen und Verhoere.
Als Grundlage dient der 2002 verabschiedete Terrorist Suppressions Act (aehnlich 129a Deutschland).

Die Geschichte ist noch sehr jung aber einiges erinnert mich an die bundesweiten Durchsuchungen im Vorfeld zum G8 oder den Umgang mit vermeintlichen mg Mitgliedern in den letzten Monaten.

Fragen sind aehnliche, Anwendung von Terrorist Gesetzen gegenueber Regierungskritischen Strukturen, Terrorhysterie als Grundlage fuer die Einfuehrung neuer Moeglichkeiten fuer Polizei und Geheimdienste, Einschraenkung von Zivilen Grundrechten zum vermeintlichen Schutz der Allgemeinheit.

Weitere Infos zu den aktuellen Vorkommnissen :
www.scoop.co.nz
www.indymedia.org.nz
www.civilrightsdefence.org.nz

Mittlerweile hat sich eine Gruppe gebildet ‘Civil Rights Defence’ und erste Proteste, Vortraege und Infoveranstaltungen wurden organisiert.

- Their rights today, our rights tomorrow -

Be the change Campaign

Oktober 31, 2007

Am letzten Freitag war Start fuer die ‘Be the Change’ – Kampagne fuer die jetzt wochenlang Vorbereitungen getroffen wurden. Die Kampagne ist eine Zusammenarbeit von Greenpeace, Oxfam und Forest & Bird.
Ziel ist es ein Bewusstsein fuer den Klimawandel zu schaffen und praktische Tips zu geben wie jeder von uns selber einen Beitrag leisten kann.
Zu diesem Zweck wurde ein Bus angeschafft, umgebaut, angemalt und mit Material ausgestattet. Der Bus lauft mit Bio-Sprit, Energie die fuer Computer und Technik benoetigt wird kommt von einer Solaranlage.
In den naechsten 5 Wochen wird der Bus von Sueden bis Norden einmal das Land durchqueren und dabei Schulen und oeffentliche Plaetze anfahren. Es werden Vortraege gehalten, eine Ausstellung gezeigt und praktische Aktionen wie das tauschen von Gluebirnen gegen Energiesparlampen durchgefuehrt.

Mehr Infos dazu :
www.bethechange.org.nz

bethechangebus

Bus back

Social Center in Bewegung

Oktober 31, 2007

Viel hat sich getan in den letzten zwei Wochen bei uns im Social Center. Mit der Hilfe von vielen Freunden habe wir uns daran gemacht das Haus von seinen Altlasten zu befreien.
Zwei volle Bulliladungen an Moebeln und Muell haben wir aussortiert. Die Waende neu gestrichen, neue (alte) Sofas organisiert. Mit Hilfe von indymedia konnten wir uns einen Beamer kaufen und haben jetzt die Moeglichkeit Filmabende auf grosser Leinwand zu veranstalten.
Ab naechste Woche haben wir dann auch Telefon und Internetanschluss und werden dann eine Ecke einrichten mit Computer zur freien Verwenung und Recherche. Weiter ist geplannt in der naechsten Zeit eine Webseite fuer das Social Center Online zu stellen.
Wir bekommen jetzt einmal woechentlich Vegie-Boxes mit Gemuese, Obst und Aufstrich von lokalen Haendler und ich werd einmal woechentlich ein Curry kochen.

gruenesland
Etwas treibt mich schon seit meiner Ankunft in Auckland, verfolgt mich in den Traumen und klingt wie ein Ruf der mich lockt die Stadt zu verlassen … ein Ruf aus den Bergen und den Hoehen wo Mordor seinen Ursprung hat … Die Tage in Elronds Haus brachten viele Nachrichten aus den umliegenden Regionen, Orks haben sich aufgemacht die friedlebenden Voelker unter ihre Kontrolle zu bringen, aber das ist eine andere Geschichte …
Ich muss in die Berge um die Ruhe mit neuer Energie zu versorgen und zu mir selber zu kommen … der Zufall gibt mir ein Fahrzeug um die Reise durch das Land anzutreten …

Ich brauch ein bischen um mich zu loesen, wie es so Ballungsraume so an sich haben und dann bin ich auf dem Weg, raus aus den letzten Siedlungen und rein in die verschlungenen Pfade ueber die Huegel des Nordlandes … Ich fahre lange ueber die flachen Gegenden und um mich herum heben sich die ersten kleinen Bergansammlungen am Horizont auf …

Die meisten Staedte und Doerfer haben wahrlich nichts anziehendes in diesem Land dafuer sind die Regionen dazwischen umso beeindruckender … ich komme in die ersten bergigen Bezirke und mache an jeder Station halt an der sich mir ein Ausblick ueber die Landschaft bietet, folge irgendwann einem Schild das mir interessant erscheint und parke das Auto am Strassenrand um ein wenig umher zu laufen … ein guter Ort fuer den ersten Walk … ein kleiner Pfad fuehrt in ein Waldstueck hinein und nach kurzer Zeit habe ich einen weiten Blick ueber ein Tal durch das sich hellblau-gruen schillernd der Waikato River schlaengelt.
Ein paar Kilometer folge ich dem Flusslauf entlang auf einem schmalen Weg der sich an den Haengen auf und ab zieht. Vorbei an Stromschnellen, einem Wasserfall durch Dickicht voll Pflanzen die mir groesstenteils unbekannt sind und immer lauschend den unbekannten Vogelgerauschen in den Aesten ueber mir.

waikatoriver

Aufgewaermt durch die starke Sonne treibt es mich weiter Richtung Sueden durch immer mehr Huegel und Berge.
Irgendwann geht es Abwaerts auf eine riesige Wasserflaeche zu, der Taupo Lake einer der groessten Seen in Neuseeland erstreckt sich bis an den Horizont. Der Wind peitscht schaumende Wellen auf und ein brausen liegt in der Luft als ich einen Halt mache um die frische Luft in mich einzusaugen. Am Horizont brechen durch die schwarzen Wolkenfronten die Siluetten der Gebirge im Tongariro National Park (besser bekannt als Mordor) Schleier aus fallenden Regen malen Vorhaenge hinter die durch die Sonne schillernde Wasseroberflaeche – wie ein hell lechtendes Band zieht sich dieses Lichtspiel zwischen die schaumenden Wellen und dunklen Wolken.
Als ich wieder zum Auto zurueck kehre steht mir ein zitternder Hund gegenueber, mit seinem grossen Kopf und abgemagert sieht er Golumn ein wenig aehnlich.
Lange muss ich nicht ueberlegen wie ein Hund auf einen Rastplatz so weit ab vom naechsten Dorf gelangt. Ich ueberlege was ich ihm geben kann – da ich gar kein Fleisch mehr esse sieht es schwer aus mit Fett – innerhalb weniger Minuten hat er fast einen ganzen Leib von dem Knautschbrot hinunter geschlungen das hier unter dem Begriff Koernerbrot verkauft wird. Einem Camenbert als Fettgrundlage gibt’s noch obendrauf, das war mein Abendbrot mehr hab auch ich nicht dabei. Die bitte in seinen Augen ist so gross das ich mich entschliesse ihn bis zur naechsten Siedlung mitzunehmen, mehr kann ich nicht fuer ihn tun. Zumindest hat er hier die Chance ein neues Zuhause zu finden, mit seinen Augen duerfte ihm das nicht schwerfallen.

Die Strasse folgt Serpentinen direkt am See entlang, enge Kurven und weite Blicke ubers Wasser. Doch lange haelt der Blick nicht an, ich fahre mitten in die Wolkenfront hinein und mich umgibt nur noch grau und spruehender Dunst. Einzig an der steiler werdenden Strasse erkenne ich das in die Hoehen geht. Irgendwann bleib ich etwas deprimiert am Strassenrand stehen, wahrlich kein Wetter fuer den Tongariro Cross den ich mir fuer den naechsten Morgen vorgenommen habe. Ein Walk durch Kraterlandschaften, aktive Vulkane, Felsige Gebirge, Seen mit schillernder gruener und blauer Farbe sollen mich dort erwarten und so mancher hat mir vorher begeistert von der einzigartigen Landschaft berichtet. Jetzt seh ich noch nicht einmal die maechtigen Berge die ganz in meiner Naehe sind. Ich verliere nicht ganz den Optimismus und entscheide mich die Nacht an einem guten Platz in den Bergen abzuwarten mit der Hoffnung das der Morgen Sonne bringt.
Ich fahre an den Rand des Gebirges, wo ich auch die Grenze der Wolken erreiche und finde eine Stelle wo ich ueber das flache Vorland und den riesigen Taupo Lake schauen kann. Fast hyptnotisiert von dem Anblick verweile ich noch Stunden in den Gedanken, beobachte das Spiel aus Wolken, See, Inseln, Bergen und dem weniger werdenden Licht.

taupolake
Zum ersten mal geht der Sternenhimmel der suedlichen Hemissphaere ueber mir auf und in Gedanken reise ich durch die vielen neuen Sternbilder die ueber mir am Himmel erwachen.
Ein tiefer Schlaf bringt mich durch die Nacht und ein leichtes tropfeln auf dem Autodach weckt mich am morgen aus den Traumen. Mein erster Blick schweift ueber den See und dann bricht auch schon die Sonne vom Horizont auf um dem Wasser seinen Morgenglanz zu geben.
Hinter mir im Gebirge haengen noch immer die dunklen Wolken doch wie um mich milde zu stimmen zieht sich ein grosser kraeftiger Regenbogen ueber den dunklen Hintergrund.

morning
morning2

Ich hab die Hoffnung vielleicht die Regendecke doch noch durchbrechen zu koennen und folge wieder der Strasse durch den Nationalpark – erneut verschluckt mich das grau das diesmal wenigstens ab und zu von der Sonne durchbrochen wird. Trotz allem scheint es mir zu zu riskant bei diesem Wetter auf 2000 m in die Berge zu wandern. Ich gebe mich der Natur und den Bergen gegenueber geschlagen, aber nicht ohne mir das versprechen zu geben bald wiederzukommen.
Auf gen Norden wo ich am morgen schon das gruene leuchten der Grasshuegel gesehen habe und wo die Sonne mehr zu sagen hat als die Wolkenwaende.
Die naechsten hundert Kilometer Fahrt entschaedigen mich fuer den verpatzten Bergwalk. Was wie ein Flug kommt mir die Fahrt durch die Grasshuegel vor, weiß gepunktet durch die zotteligen Schaafe die mittlerweile in alle Richtungen zu sehen sind. Hier scheint das Land der Hobbinge zu sein. Malerrisch fast zu perfekt erstreckt sich die Landschaft um mich herum. Ich laufe ein paar Stunden die Huegel auf und ab, setzte mich keuchend neben ein paar Schaafe und geniesse die waerme auf der Haut.

gruen

Wenn es schon nicht die Berge sind dann auf zum Meer denke ich und schlage den Weg Richtung Kueste ein. Mehr als zwei Jahre ist es wohl her das ich an einer Kueste sein konnte (die halbe Stunde Ostsee im Juni Unterschlag ich jetzt mal) und erst am Strand selber realisiere ich welch unglaubliche Kraft und magische Seele von den weiten des Wassers ausgehen. Ein kleiner Kuestenort, das bisher schoenste Dorf das ich gesehen habe, ein steiler Weg abwaerts, durch zwei Huegel durch und stuermische Luft, salziger Wind schlaegt mir entgegen. Die Wellen sind gigantisch und uebertreffen alles was ich bisher an Wassergewalt gesehen habe. Meterhoch Tuermen sich die Wasserberge vor der Kueste und weiss schaumend brandet das Nass uber die weiten Flaechen des Strandes.
Die Kueste entlang ziehen sich hohe Klippen, absolute Einsamkeit und leere, ein unglaublich schoner Kuestenstrich und kein Mensch zu sehen.
Nur hin und wieder ein paar Sandcruiser die den Strand entlang in der ferne verschwinden. Ich laufe eine Ewigkeit immer weiter und werd fast trunken durch den Anblick und die Luft.

meer
Seeanemonen vom Sturm angespuellt liegen mir zu Fuessen und es ist fuer mich wie ein Blick in eine andere unbekannte Welt – fuer sie bedeutet es das Ende. Sie recken sich noch und die Muschelkoepfe gehen auf und zu, in der Erwartung erneut vom Wasser umspuellt zu werden.

anemonen
Ans Badengehen ist ueberhaupt nicht zu denken – jede Welle die sich vor meinen Augen bricht fordert ihren Respekt ein und warnt geradezu davor mich in ihre Naehe zu begeben.
Ein weiteres mal gebe ich mich geschlagen ob der Naturgewalt, klettere auf die Klippen und lasse das Abendlicht ueber dem Meer versinken.

seasun
Aber auch das Meer wird mich nicht zum letzten mal gesehen haben.
Ich finde wieder einen Platz mit Ausblick, diesmal auf das schaumende Meer – Rolle mich in den Schlafsack und versinke in den Trauemen.
Die Berge, das Meer, die gruenen Huegel, was mehr kann ich in meinem Rausch nach Natur noch entdecken.
Ich mache mich auf zum aeltesten Lebewesen des Landes. Zu den Uhrriesen dieser Insel, den Ents in den Waeldern. Tane Mahuta – The Lord of the trees. Giganten im gruenen Dschungel des Nordlandes. Gruene Berghaenge ziehen sich an der Kueste entlang ehe ich in das Reich der Kauri Trees eintauche. Die Strasse versinkt in einem Schlauch der sich durch den Dschungel einen Weg bahnt und dem aeltesten dieser Baumriesen gilt mein erstes Ziel.

tanemahuta
Tane Mahuta – ca. 2000 Jahre alt, der Stammumfang am Boden misst 17 Meter, 58 Meter reckt sich der Kolos in die Hoehe. Fuer die Maoris die Wurzel des Lebens von dem alles abstammt.
Schon der Pfad zum Lord of the trees gibt mir unzaehlige neue Bilder im Dickicht. Ein Wald der einem Dschungel naeher ist, mehr als 300 verschiedene Arten von Baumen und Farnen sind in den tiefen zu entdecken. Meine Blicke erhaschen nur eine Ahnung davon und sind vom Reichtum gaenzlich ueberflutet. Die ersten Waechter der Baumriesen sind schon beeindruckend, Tane Mahuta selber fordert durch seinen Anblick Achtung und Wuerde ein.
Diesmal ist es keine Naturgewalt die mich fast erstarren laesst, es ist die Achtung vor der Magie und Vielfalt des Lebens.
So maechtig diese Riesen anmuten so gefaehrdet ist doch ihre Existenz, es gilt den Pfad nicht zu verlassen – die Kauris spannen ein Netz aus duennen Wurzeln dicht unter der Oberflaeche des Waldbodens und wenn zu viele Menschen darueber laufen droht das Zusammenzubrechen ihrer Wasserversorgung und ein Riese stirbt.

forest
Stunden verbringe ich in dem Wald, wieder ganz Einsam mit mir und der Natur um mich herum, erfuellt von der Vielfalt der Eindruecke.
Nach einer Stunde Lauf in den Wald komme ich in der Katedrahle an - einer Ansammlung von sieben Kauris in einer Senke. Ich setzte mich auf ein Plateuo zu ihren Fuessen, spiele auf der Floete die mir mein Vater mit auf die Reise gegeben hat und lauschen den Gerauschen des Waldes.

kauris
Von hier an geht es wieder zurueck. Ein langer Weg den ich geniesse mit mir und der Musik. Zureuck in Auckland und wieder meinen Aufgaben zugewand. Die Vielfaelltigkeit der Tage waren ein richtiger Start in die Schoenheit dieses Landes, auf meinen naechsten Ausfluegen werd ich mir mehr Zeit nehmen um einen Ort mit seinen Details erkunden.

Blog Action Day Thema

Oktober 15, 2007

Im Zusammenhang mit Climate Change ist das grosse Stichwort C02 als eines der wichtigsten Treibhausgase (es gibt noch einige andere) die einen Beitrag zur Erderwaermung leisten.
Jeder von uns ist verantwortlich fuer Emissionen die in die Erdanthmossphaere gelangen. Es ist gut sich vor Augen zu fuehren was das im praktischen Sinne heisst.
Darum hier der Hinweis fuer den C02 Rechner von Greenpeace :
www.greenpeace.de

Auf der Rechten Seite findet ihr einen Banner ‘C02 Rechner’ , nehmt euch 15 Minuten Zeit das einmal durchzuspielen. Als Resultat gibt es eine ungefaehre Berechnung der eigenen C02 Last verglichen mit dem theoretischen maximum pro Person das erreicht werden sollte um die Erderwaermung in den naechsten Jahren unter 2 Grad zu halten. (siehe UN Climate Change Paper)

weitere Links:
praktische Tips zum eigenen Handeln
http://www.greenpeace.de/themen/klima/klimawandel_aufhalten/

und die Green-your-Life Seite von Greenpeace NZ
http://www.greenpeace.org/new-zealand/take-action/green-your-life