Das letzte Argument fuer Kritiker
November 23, 2007
Climate Change – mehr und mehr ist dieser Begriff in aller Munde. Wir sind gefordert zu handeln – jeder von uns kann einen Teil dazu beitragen auch wenn die grosse Verantwortung bei den Regierungen und der Wirtschaft liegt Wenn wir handeln schafft das ein Bewusstsein in den Gesellschaften das den Druck ausuebt den anscheinend Regierungen und Wirtschaft benoetigen.
Die angesehensten Klimawissenschaftler der Welt haben im Auftrag der UN einen Bericht verfasst (UN-Klimarat (IPCC)) der schlimmes befuerchten laesst. Wir reden hier nicht von irgendwelchen Wissenschaftlern sondern von einer geschlossenen Gesellschaft der renomiertesten Wissenschaftler auf diesem Gebiet.
Reaktion ? – besser als je zuvor, es kommt Bewegung auf – aber Kritiker werden nicht muede in endlos sinnlosen Diskussionen die Argumente anzufechten und damit Zeit zu verschwenden.
Hier das letzte Argument das hoffentlich eine breite Masse ueberzeugt endlich aufzuwachen :
Die ersten kleinen Schritte ?:
- Stromanbieter wechseln
- Energiesparlampen nuzten
- Obst und Gemuese von lokalen Haendler kaufen
- Muell trennen, Fahrrad fahren, sparsam heizen
- andere informieren
mehr dazu unter :
Sorry ist in Englisch ich werd mich darum bemuehen das eine aehnliche plattform in naher Zukunft auch im Deutschen Sprachraum verfuegbar ist.
Englisch lernen und Reis fuer den Welthunger
November 16, 2007
Eine kleine Webseite mit Woerterspiel die es sich als Ziel gesetzt hat Englischkenntnisse zu verbessern und einen Beitrag zum Welthunger zu leisten. Fuer jedes richtig zugeordnete Wort werden 10 Reiskoerner an die United Nations gespendet.
Ein kleiner Beitrag aber viele kleine Schritte machen den Weg.
Bildung und Hunger die wohl wichtigsten Themen die neben dem Klimawandel in dieser Welt zu bewaeltigen sind.
Lions Rock und der friedvollste Platz auf Erden
November 11, 2007

Das grau der letzten Tage verschwindet, die Gemueter wachen wieder auf und Bewegung und Lebensfreude regt sich in den Menschen. Die politische Welt hat in der letzten Zeit eine grosse Rolle im Handeln gespielt und die Stadt engt auf Dauer ein.
Die verhafteten Aktivisten sind alle wieder frei und eine Regierung muss sich eingestehen das die Hysterie nicht gestuetzt von Beweisen war die die Handlungen der letzten Wochen rechtfertigen koennten.
Wir feiern den Frieden im Moment und nehmen uns ein paar Tage Auszeit von der Auseinandersetzung mit Gesellschaftlichen Brennpunkten.
Wie fuehlt sich Freiheit an … eine Reise in eine Welt die es atem- und fuehlbar macht.
Ein Auto voll junger Menschen mit Durst nach Weite und Ruhe fuer die Seele, ein paar Fruchtsaefte, Nuesse, Bier, Handtuecher und Natural Mystic als Musik fuer die Autofahrt.
Die Strassen und das grau der Stadt ziehen sich noch eine weile hin ehe wir die ersten verschlungenen Wege des Waiteke Ranges erreichen und uns ein bischen verfahren in den Bergen die auf dem Weg zum Meer zu ueberwinden sind.
Piha ist unser Ziel ein Strand an der Tasmanien Sea an der Westkueste von Aotearoa. Sonne und blauer Himmel weisen den Weg zum Meer und nach einigen Serpentinkurvereien taucht die Bucht von Piha vor uns auf. Der Lions Rock erhebt sich majestaetisch im Zentrum des Strandes, das Meer laed mit weiten Wellenlaufen zum bleiben ein (diesmal kein ganz respektvolles Gebrause), die Huegel herum sind mit dschungelartigem Wald bewachsen.

Die Fuesse entspannen schnell auf dem weichen Untergrund und ich nutze gleich den Moment um den Kopf in das kalte salzige Wasser zu stecken.
Der Sand ist fast schwarz und brennt unter den Fuessen das es kaum moeglich ist gemuetlich umherzulaufen. Tiefes einatmen der intensiven Luft, ein Bad in der Sonne und ganz viel Ruhe im Sein. Dann ein Spiel mit den Wellen die es zwar Zulassen das wir einige Zeit mit ihnen in Strandnaehe spielen aber der Sog am Untergrund macht Unmissverstaendlich klar das diese Meer keine weiten Schwimmer zulaesst. Das Wasser geht bis zum Bauchnabel die Wellen brechen einen Meter ueber uns ihre Krone.

Rauf auf den Lions-Rock ein weiterer Ort der von einer langen Geschichte Maori Kultur zu erzaehlen hat, wie viele Fischer hier ihr Heim gefunden, ihre Nahrung gefangen, ihre Kultur gelebt und auch ihren Frieden gefunden haben. Wie viele vertrieben wurden aus dem Land das ihres war, wie viele an den Haengen vom Meer verschluckt wurden. Ein jeder wird den Blick ueber die Bucht und auf das offene Meer auf sich hat wirken lassen.
Ich fuehl mich wieder wie berauscht und spuere die tiefe und weite des Ortes an dem wir uns befinden die guten Menschen mit dehnen ich unterwegs bin tuen ihr uebriges.
Die Wege sind nur kurze in Aotearoa so machen wir uns auf in den tiefen Wald den Flusslauf entlang. Der Weg schlaengelt sich auf und ab durch verwachsene Baume die ich alle nicht kenne, Palmen, Farne und ein breite Vielfalt an Leben das mir ebenfalls unbekannt ist.
Mir ist als betrete ich mit jedem Schritt den ich hier tue eine neue Welt, auch das gilt wohl nicht nur fuer die Landschaft.

Der Flusslauf zieht sich wie gemalt durch das Unterholz, kleine Stroemungen, Moose und Farne und immer wieder Sonnenstrahlen die durch die Aeste ueber uns brechen und dem Wald eine Magie verleihen wie ich sie mir vielleicht beim lesen vom kleinen Hobbit vorgestellt habe als die Zwergentruppe mit dem Hobbit den tiefen Wald durchquert.
Es ist eine atemberaubende Vielfalt und fuelle von Pflanze, Erinnerungen an die besuche mit meinem Grossvater im Tropenhaus tauchen in mir auf, hier ist die Luft nicht tropisch dafuer koennen wir endlos laufen und die Bilder sind immer wieder neue. Ich atme tief ein, fuehle die frische, den Duft von Moos und Blueten, lausche dem plaetschern des kleinen Baches und den Voegeln ueber uns.
Nach einer weile geht es aufwaerts und raus ueber die Kronen wo sich ein Blick ueber den Dschungel auftut. Von hier ist zu erkennen das der Flusslauf das Leben Vielfältiger gestaltet und weiter weg die Vielfalt abnimmt und beständigere Pflanzen ihren Raum erobern.
Weit und breit kein Gebaude oder andere Menschen zu sehen.

Das rauschen das ich vernehmen kuendigt an was uns hinter der naechsten Biegung erwartet. Ein Strom von Wasser faellt steil den Hang hinab, umwachsen von grün, mit Terrassen und Becken. Ein Wasserfall wie ich ihn bisher nur in einem der vielen Naturdokus gesehen habe.

Wir schlagen uns in den Busch und klettern bis auf die erste Stufe des Falls hinauf wo ein Becken mit Eiskaltem klaren Wasser zum reinspringen einlaed.
Es kuehlt den Kopf und klaert den Geist, waescht das Salz des Meeres ab bringt Wachheit in den Blick. Die Sonne malt einen Regenbogen in den Wasserfall. Hier ist der friedvollste Platz auf Erden zumindest fuer uns und diesen Moment.
Der Durst nach Freiheit und Ruhe findet hier eine ergiebige Quelle die nicht erschoepft. Wir verbringen Stunden an diesem Ort der mir aus einem Traum entsprungen scheint.



Als die Sonne dem Horizont naeher rueckt machen wir uns auf, so viel gute Luft und Wasser machen hungrig.
Stiller Protest
November 4, 2007
Die Terrorhysterie ist keine Frage lokaler Politik mittlerweile ist es ein weltweiter Prozess der sich in immer mehr Regionen/Laendern zu einem kritischen Brennpunkt innerhalb der Gesellschaften entwickelt.
Wir sind dabei mehr und mehr Ideale und Grundrechte fuer eine vermeintliche Sicherheit aufzugeben. Ein schleichender Prozess der meines erachtens zu wenig Widerstand/kritische Haltungen in den Bevoelkerungen ausloest.
Die ersten die darunter zu leiden haben und auch physisch damit konfrontiert sind, sind Gesellchaftliche Randgruppen, Andersdenkende, kritisch denkende Menschen, Minderheiten …
Their rights today, our rights tomorrow !
Ein stiller Protest mit klaren Bild hat diesen Samstag Versucht mit kritischem Theater auf diesen Missstand aufmerksam zu machen.

Die Aufschriften auf den orangenen Anzuegen bezeichnen die betroffenen Gruppen in diesem Land : Maori, Tuhoe, Anarchist, Ecologist, You
In diesem Fall war es ein Symbol gerichtet an die Politiker der Labour Partei in NZ die fuer die verschaerfung der Gesetzgebung eintreten, uebertragbar ist das ganze auf beliebige Verantwortliche in anderen Laendern.
Freiheit statt Angst!
November 4, 2007
Mal ein kleiner schwenkt nach Deutschland:
Aufgrund der Dringlichkeit der Thematik moechte ich hier den Aufruf zur Demo ‘Freiheit statt Angst’ am Dienstag den 06.November.2007 posten.
Dazu ein Auszug aus der Webseite www.vorratsdatenspeicherung.de :
“Nach Plänen von CDU, CSU und SPD soll ab 2008 nachvollziehbar werden, wer mit wem in den letzten sechs Monaten per Telefon, Handy oder E-Mail in Verbindung gestanden oder das Internet genutzt hat. Bei Handy-Telefonaten und SMS soll auch der jeweilige Standort des Benutzers festgehalten werden. Anonymisierungsdienste sollen verboten werden.”
“Mit Hilfe der über die gesamte Bevölkerung gespeicherten Daten können Bewegungsprofile erstellt, geschäftliche Kontakte rekonstruiert und Freundschaftsbeziehungen identifiziert werden. Auch Rückschlüsse auf den Inhalt der Kommunikation, auf persönliche Interessen und die Lebenssituation der Kommunizierenden werden möglich. Zugriff auf die Daten sollen Polizei, Staatsanwaltschaft, Nachrichtendienste und ausländische Staaten erhalten, die sich davon eine verbesserte Strafverfolgung versprechen.”
“Wo liegt das Problem?
Die aktuellen Pläne zur Aufzeichnung von Informationen über die Kommunikation, Bewegung und Mediennutzung jedes Bürgers stellen die bislang größte Gefahr für unser Recht auf ein selbstbestimmtes und privates Leben dar.
Unter einer Vorratsdatenspeicherung würden wir alle leiden:
- Eine Vorratsdatenspeicherung greift unverhältnismäßig in die persönliche Privatsphäre ein.
- Eine Vorratsdatenspeicherung beeinträchtigt berufliche Aktivitäten (z.B. in den Bereichen Medizin, Recht, Kirche, Journalismus) ebenso wie politische und unternehmerische Aktivitäten, die Vertraulichkeit voraussetzen. Dadurch schadet sie letztlich unserer freiheitlichen Gesellschaft insgesamt.
- Eine Vorratsdatenspeicherung verhindert Terrorismus oder Kriminalität nicht. Sie ist unnötig und kann von Kriminellen leicht umgangen werden.
- Eine Vorratsdatenspeicherung verstößt gegen das Menschenrecht auf Privatsphäre und informationelle Selbstbestimmung.
- Eine Vorratsdatenspeicherung ist teuer und belastet Wirtschaft und Verbraucher.
- Eine Vorratsdatenspeicherung diskriminiert Nutzer von Telefon, Mobiltelefon und Internet gegenüber anderen Kommunikationsformen.”
Mehr Infos zu Orten und Zeitpunkt der Aktionen unter www.vorratsdatenspeicherung.de

